Dr. med. Sandrine Zweifel

Netzhautforschung:
Neue Sicht auf die altersbedingte Makuladedegeneration

Rund 4% der Bevölkerung in der Schweiz erleiden altersbedingt eine Makuladedegeneration: eine Erkrankung die das Zentrum der Netzhaut betrifft. Die Folgen einer Makuladedegeneration sind unter anderem Ausfälle im zentralen Gesichtsfeld und Abnahme der Sehschärfe, des Kontrastempfindens und des Farbensehens. Die Forschung an der Augenklinik befasst sich unter anderem mit den "Drusen", den Ablagerungen in der Netzhaut. Diese zählen zum Frühstadium der altersbedingten trockenen Makuladegeneration. Es wird vermutet, dass die Ablagerung auch genetisch bedingt ist. Forschungsergebnisse könnten in Zukunft mit genetischen Daten des Patienten verbunden werden. Man erhofft sich so eine individualisierte Behandlung bieten zu können. Ziel dieser Forschung ist es, mit Hilfe einer Gentherapie den Ausbruch der Erkrankung zu verhindern.